Stadt machen

Komfortables Wohnen 55+

Grafik mit zwei älteren Menschen, einem Rollstuhl, einem barrierefreien Bad und einem Rollator

Service und Gemeinschaft selbstbestimmt mitgestalten

Selbstständig und sicher wohnen, das wünschen sich viele Menschen. Nicht nur im Alter sind Sicherheit, Komfort und Gemeinschaft von Bedeutung. Wir zeigen, warum es sich lohnt, frühzeitig an die Zukunft zu denken und welche Angebote die WBM bereithält. Dabei geht es auch um barrierefreies oder barrierearmes Wohnen im Alter.

Warum werden Wohnungen ab 55+ angeboten?

Mobilität und Bedürfnisse verändern sich oft schon vor dem Rentenalter. Wer frühzeitig auf barrierearmes Wohnen setzt, sichert:

  • Komfort und Selbstständigkeit
  • Prävention gegen spätere Einschränkungen
  • Vermeidung teurer Umbauten

Als kommunales Wohnungsbauunternehmen sind wir auch bestrebt und objektbezogen verpflichtet, Wohnungen an Menschen zu vermieten, die bereits ein bestimmtes Alter erreicht haben. Und das beginnt mit dem 50. Lebensjahr. Frühzeitige Anpassungen sichern nicht nur die Selbständigkeit, sie bieten auch Komfort, der zum Lebensstil passt.

Servicewohnen

In unserem Seniorenwohnhaus Koppenstraße 62 können die Bewohnenden Dienstleistungen dazu buchen. Der Nachbarschaftstreff "Wir im Kiez" hält täglich verschiedene Freizeitangebote bereit. Er wird von der Volkssolidarität betrieben.

Selbstbestimmt bis ins hohe Alter leben zu können, ist für viele Menschen sehr wichtig. Je früher damit begonnen wird, darüber nachzudenken, desto größer ist der Gestaltungsspielraum, den der oder die Einzelne dabei hat. Neben den finanziellen Möglichkeiten spielt dabei das soziale Umfeld eine große Rolle“.
Claudia Foltin, Bereichsleiterin Verbandsentwicklung Volkssolidarität Berlin e.V .

Mehr als Wohnen: Nachbarschaften unterstützen

Seniorengerechte Wohnungen bedienen die individuellen Bedürfnisse älter werdender Menschen. Unsere altersgerechten Wohnungen bieten eine zentrale Wohnlage mitten in der Stadt, einen hohen Wohnkomfort und durch die barrierefreie oder -arme Ausstattung auch die Möglichkeit, langfristig selbstbestimmt und eigenständig zu leben.

Bei Bedarf können Sie an organisierten Veranstaltungen oder gemeinschaftlichen Treffen im Haus teilnehmen. Sie können ihre Nachbar*innen aber auch bei einem Spaziergang im Garten oder im nahegelegenen Park kennenlernen. 

Das Seniorenwohnen ist genau wie Ihre Bedürfnisse unterschiedlich gestaltet. So können in einigen Häusern auch Zusatzangebote und Dienstleistungen durch Kooperationspartner oder Trägervereine in Anspruch genommen werden:

  • Koppenstraße: Nachbarschaftstreff „Wir im Kiez“ der Volkssolidarität – Freizeitangebote und Alltagshilfe. Vermittelt werden Dienstleistungen und gemeinsame Freizeitaktivitäten nicht nur für die Bewohnenden sondern auch Mieter*innen aus den umliegenden Häusern der WBM.
  • Singerstraße: Unionhilfswerk mit Beratung, Mittagstisch, Wäscheservice und 24/7-Portier. Diese Angebote sind im Mietvertrag inkludiert. Zusätzlich können aber weitere Services gebucht werden, wie Spazierbegleitung oder Wohungspflege.
  • Tautenburger Straße: Gemeinschaftsgarten für Begegnungen und Feste.

 

Älteres Paar in ihrer Wohnung mit guter Laune
Ältere Frau mit einer Tasse in beiden Händen
Sich umarmendes Paar in der Wohnung mit Grünpflanzen im Hintergrund
„Niemand muss alleine sein, das Haus Koppenstraße 62 bietet den Menschen einen Raum für soziale Begegnungen und fördert das Eingebundensein in ein soziales Umfeld“.
Claudia Foltin.

Blick in die Zukunft

Barrierefreier Wohnraum ist fester Bestandteil unserer Neubauprojekte – zunehmend auch rollstuhlgerecht. Für Bestandsmieter*innen prüfen wir Umbauanträge, etwa für barrierefreie Bäder. Oft übernehmen Pflege- oder Krankenkassen die Kosten. So ermöglichen wir unseren Bewohnenden den Verbleib im gewohnten Umfeld. 

Für diejenigen, die aufgrund ihres Lebenslaufs nicht mehr in ihrer großen Wohnung bleiben möchten, bieten wir die Möglichkeit der Wohnungsverkleinerung an. Bei der Verkleinerung können dann auch die notwendigen Parameter wie ein Aufzug oder Barrierefreiheit bedacht werden.

Wenn Sie Interesse an unseren Seniorenwohnhäusern haben, finden Sie hier weitere Informationen: Seniorenwohnungen in Berlin - WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH

Was bedeutet „barrierefrei“?

Barrierefreie Wohnungen erfüllen die Vorgaben der DIN 18040 (DIN 18040 – Barrierefreies Bauen, Planen und Wohnen). Dazu gehören:

 

• Bewegungsflächen in Flur und Wohnräumen

• Rutschhemmende, kontrastreiche Bodenbeläge

• Breite Türöffnungen

Ziel: Mieter*innen sollen sich selbstständig und ohne Hindernisse in Wohnung und Haus bewegen können.

 

Ziel ist es, smarte, kostengünstige und schnell umsetzbare Lösungen zu identifizieren, die insbesondere älteren Mieterinnen und Mietern helfen können, sich sicherer zu fühlen. Dazu zählen zum Beispiel einfache Lichtquellen, Sprachassistenten mit Notruffunktion, tragbare Alarmsysteme oder auch spezielle Uhren mit Notfallknopf.
Lucy L., Auszubildende im Sozialmanagement der WBM

Umsetzbare Lösungen für sicheres Wohnen

Jeder kann auch selbst für das sichere Wohnen sorgen. Wir habe hier einige Beispiele dafür zusammengestellt:

1 – Inaktivitätsmelder
2 – Notfallschalter
3 – Zeitschaltuhr
4 – Orientierungsrichter
5 – Elektronisches Türschloss
6 – Smart Home
7 – Sprachgesteuerter Lautsprecher
8 – Wassermelder