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Spielplätze in Berlin: Wo gute Nachbarschaft beginnt

Spielplätze gibt es in Berlin überall. In Innenhöfen, direkt vor der Haustür oder mitten im Park. Manche sind ganz nah und alltäglich, andere etwas größer und spektakulärer. Wir statten den Kleinen und Großen einen Besuch ab.

Spielplätze sind weit mehr als Orte zum Schaukeln, Klettern oder Buddeln. Sie sind Treffpunkte für Nachbar*innen, Orte zum Kennenlernen und soziale Anker mitten im Quartier. Und für viele Familien sind sie längst feste Anlaufpunkte im Alltag. Berlin bietet eine außergewöhnliche Vielfalt an Spielplätzen, vom ruhigen Innenhof im Kiez bis zum großen Abenteuerspielplatz. Auch die WBM betreut insgesamt 181 Spielplätze. Hier kommt Inspiration für einen Sommernachmittag. 

Berlin mit Kind: kleine Abenteuer vor der Haustür

Ein Blick auf drei WBM-Spielplätze zeigt, wie unterschiedlich diese sind. In der Corinthstraße in Friedrichshain wartet ein großer Spielplatz mit vielen Kletter- und Balancierelementen auf kleine Abenteuerlustige. Einen kompakten Neubauspielplatz gibt es in der Ifflandstraße in Mitte. Hier findet sich viel Raum für Bewegung und Fantasie. Der Spielplatz bietet zudem einen perfekten Rückzugsort für heiße Tage. Ebenfalls für Sommertage geeignet ist unser Geheimtipp am Wasser: der Spielplatz in der Daumstraße in Spandau mit Blick auf die Havel. Dabei stehen die Spielplätze stehen übrigens nicht nur WBM-Mietenden offen, sondern allen Familien und Kindern im Kiez. 

Ein sonniger Tag auf einem Spielplatz in einer Wohngegend. Im Hintergrund stehen mehrstöckige Wohngebäude unter einem klaren blauen Himmel.
In der Corinthstraße 6-12 in Friedrichshain beginnt der Spaß direkt vor der Haustür.
Ein großer Sandkasten mit einem hölzernen Spielplatzgerüst. Das Gerüst hat ein rotes Dach, eine Rutsche und einen Sandtisch. Im Hintergrund befindet sich ein modernes, weißes Wohngebäude mit Balkonen.
Trotz wenig Fläche bietet der Spielplatz in der Ifflandstraße 5-7 in Mitte Spiel und Erholung für Groß und Klein.
Ein Sandspielplatz mit einem roten Marienkäfer-Wipptier. Dahinter sind ein hölzernes Schaukelgerüst und ein Schnecken-Wipptier zu sehen. Rechts steht ein Holzhaus mit rotem Pilzdach und dahinter ein modernes Wohngebäude.
Hier kann getobt, gesandelt und gespielt werden.
Ein Spielplatz mit einer lila-pinken Kletterwand und einem roten Seilnetz vor einem modernen Wohngebäude. Der Boden des Spielplatzes ist mit Kies bedeckt.
Für die Kleineren bietet der Spielplatz in der Daumstraße 83 in Spandau Kletterwände.
Ein modernes Wohngebäude mit Balkonen. Daneben ein Spielplatz mit Schaukel und Sitzbänken. Dahinter befindet sich ein Fluss unter einem klaren blauen Himmel.
Und für die Großen einen Ausblick direkt auf die Havel.

Von Märchenschloss bis Harry Potter: Die besten Spielplätze in Berlin 

Neben den klassischen Kiez-Spielplätzen vor der Haustür verbergen sich in Berlin auch kleine Abenteuerwelten. Zwischen Märchenschlössern und kreativen Baustellen wird aus dem Spielplatzbesuch schnell eine Reise in andere Welten. 

Ein gutes Beispiel ist der Harry-Potter-Spielplatz im Volkspark Wilmersdorf. Dort findet sich eine Zauberwelt mit viel Grün und genug Platz zum Klettern, Toben und Entdecken. Auch ältere Fans der bekannten Fantasy-Reihe zieht es immer wieder an diesen besonderen Ort. Ebenfalls hoch im Kurs ist der Märchen-Spielplatz in Neukölln. Zwischen Kletterburg und Märchenfiguren finden sich viele Details aus der Welt der Gebrüder Grimm. Für eine Pause vom Sightseeing bietet sich der Spielplatz im Monbijoupark an. Ganz nah an Museumsinsel, Alex und Hackescher Markt. Und wer es etwas handfester mag, aber genauso kreativ, findet im Abenteuerspielplatz Kolle 37 im Prenzlauer Berg einen Ort, an dem gebaut, gebastelt und gespielt wird. Einen Überblick über weitere Spielplätze in Berlin bietet die Spielplatzplanung des Bezirksamts Mitte.

Spielplätze sind wichtige Begegnungsorte. Sie sollen nicht nur für die direkte Nachbarschaft attraktiv sein, sondern Familien aus dem gesamten Kiez zusammenbringen.
Maurice Graumann, Mitarbeiter der WBM

Ins Gespräch kommen und neue Bekanntschaften machen auf dem Spielplatz

So unterschiedlich die Spielplätze auch sind, sie alle sorgen für mehr Lebensqualität im Quartier. Die WBM versteht Spielplätze als wichtigen Bestandteil guter Nachbarschaft. Hier entstehen erste Freundschaften, Eltern kommen ins Gespräch und Nachbar*innen begegnen sich ganz selbstverständlich. Gerade in einer Großstadt wie Berlin sind solche Orte, an denen Menschen einfach Zusammenkommen können, besonders wichtig.

Gute Spielplätze sind für alle

Damit die Spielplätze dauerhaft sicher und schön bleiben, steckt hinter den Anlagen viel Arbeit. Und bei der WBM auch Maurice Graumann. Er ist zuständig für das Infrastrukturelle Facility Management und prüft die Spielplätze rund sieben Mal im Jahr auf ihre Sicherheit. Sein Arbeitsalltag führt ihn regelmäßig zwischen Büro, Quartieren und Baustellen hin und her. Dabei geht es auch um die Qualität. „Ein guter Spielplatz ist für alle Kinder. Egal in welchem Alter. Er braucht viele Möglichkeiten zum Spielen und Toben. Und er muss gut ins Quartier passen“, findet Maurice Graumann. Dass die WBM diesen Anspruch verfolgt, zeigt sich auf ihren Spielplätzen. Denn gute Nachbarschaft beginnt oft genau dort, wo Kinder gemeinsam spielen und Erwachsene ins Gespräch kommen.