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Bauen mit Holz: Wie die WBM die Holz-Hybrid-Bauweise einsetzt
Holz erlebt im Wohnungsbau ein Comeback: Der nachwachsende Baustoff speichert während seiner Nutzungsdauer Kohlenstoff und ermöglicht einen hohen Vorfertigungsgrad. Auch die WBM setzt bei Neubauprojekten auf die Holz-Hybrid-Bauweise. Was steckt dahinter?
Angesichts von Klimawandel und steigenden Baukosten suchen Bauunternehmen zunehmend nach Alternativen zum klassischen Rohbau aus Beton und Backstein. Auch die WBM setzt deshalb bei aktuellen Neubauprojekt gezielt auf einen altbewährten, aber neu gedachten Baustoff: Holz.
Holz-Hybrid: Was steckt dahinter?
Holz-Hybrid-Bauten kombinieren die Eigenschaften verschiedener Baustoffe. Während Holz unter anderem durch sein geringes Eigengewicht und seine Vorfertigungsmöglichkeiten überzeugt, kommen beispielsweise Betonbauteile dort zum Einsatz, wo besondere Anforderungen an Stabilität, Schallschutz oder Brandschutz bestehen.
Was macht die Holz-Hybrid-Bauweise so besonders?
1. Schneller bauen mit vorgefertigten Holzelementen
Ein großer Vorteil dieser Bauweise ist, dass die Holzelemente nicht auf der Baustelle gefertigt werden, sondern vorab in einer Werkshalle. Dort spielt das Wetter keine Rolle und Regen oder Frost bremsen die Produktion nicht aus. Auf der Baustelle selbst müssen die fertigen Elemente dann nur noch zusammengesetzt werden, ähnlich wie bei einem großen Baukasten. Das geht spürbar schneller als beim klassischen Bauen.
2. Warum sich Holz im Wohnungsbau lohnt
Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der Kohlenstoff speichert und deshalb beim ressourcenschonenden Bauen eine wichtige Rolle spielt. Zudem lassen sich Holzbauteile vielfach wiederverwenden oder recyceln. Die WBM arbeitet bei ihren Holz-Hybrid-Projekten mit B&O zusammen. Die Holzwand- und Holzfassadenelemente werden in der Produktionsstätte des Unternehmens in Frankfurt (Oder) gefertigt und anschließend zur Montage auf die Baustelle geliefert.
3. Mehr Planungssicherheit mit standardisierten Prozessen
Standardisierte Fertigungsprozesse und wiederkehrende Bauteile sorgen für verlässliche Rahmenbedingungen für die Projektumsetzung. Das erleichtert die Qualitätskontrolle und Terminplanung. Auch die Kosten sind von Anfang an besser kalkulierbar als bei individuell vor Ort gefertigten Bauteilen.
Holz-Hybrid im WBM-Bestand: Neubau in Berlin-Mitte
Wie das in der Praxis aussieht, zeigen aktuelle WBM-Neubauprojekte in Mitte und Friedrichshain. In der Neuen Jakobstraße entsteht ein Haus mit acht Stockwerken in Holz-Hybrid mit einer Fassade aus Holz. Dort sollen 38 barrierefreie Wohnungen mit Balkon sowie zwei Gewerbeflächen entstehen.
Das Gebäude wird nach dem Effizienzhaus-40-Standard (EH40) errichtet und benötigt damit rechnerisch nur 40 Prozent der Primärenergie eines vergleichbaren Referenzgebäudes.
Ein bisher versiegelter Parkplatz weicht dabei neuen Grünflächen. Baustart ist im September 2026. Auch in der Mollstraße und in der Melchiorstraße kommt die Holz-Hybrid-Bauweise zum Einsatz.

Modernes Bauen: Holz-Hybrid-Bauweise auf dem Vormarsch
Holz kommt immer öfter bei Berliner Neubauten zum Einsatz. Für die WBM ist Holz-Hybrid ein weiterer Baustein, um zukunftsfähigen und lebenswerten Wohnraum in Berlin zu schaffen.




