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Bauen mit Holz: Wie die WBM die Holz-Hybrid-Bauweise einsetzt

Holz erlebt im Wohnungsbau ein Comeback: Der nachwachsende Baustoff speichert während seiner Nutzungsdauer Kohlenstoff und ermöglicht einen hohen Vorfertigungsgrad. Auch die WBM setzt bei Neubauprojekten auf die Holz-Hybrid-Bauweise. Was steckt dahinter?

Ein langes, modernes Wohngebäude mit Holzfassade und mehreren Stockwerken steht inmitten einer grünen, parkähnlichen Landschaft. Ein blauer Himmel mit Wolken und einigen Vögeln ist im oberen Bildbereich sichtbar.

Angesichts von Klimawandel und steigenden Baukosten suchen Bauunternehmen zunehmend nach Alternativen zum klassischen Rohbau aus Beton und Backstein. Auch die WBM setzt deshalb bei aktuellen Neubauprojekt gezielt auf einen altbewährten, aber neu gedachten Baustoff: Holz.

Holz-Hybrid: Was steckt dahinter?

Holz-Hybrid-Bauten kombinieren die Eigenschaften verschiedener Baustoffe. Während Holz unter anderem durch sein geringes Eigengewicht und seine Vorfertigungsmöglichkeiten überzeugt, kommen beispielsweise Betonbauteile dort zum Einsatz, wo besondere Anforderungen an Stabilität, Schallschutz oder Brandschutz bestehen.

Ein großes, mit Plastik umwickeltes Modul wird von einem Kran auf einer Baustelle herabgelassen, während zwei Bauarbeiter es in Position bringen.
Die Holz-Hybrid-Bauweise basiert auf einem Baukastensystem aus Fertigteilen.
Baustelle mit einem ausgestellten Bauteil der Holz-Hybrid-Bauweise im Vordergrund. Das aufgeschnittene Bauteil zeigt den mehrschichtigen Aufbau aus Holz, Dämmung und weiteren Baustoffen. Im Hintergrund stehen eine Informationstafel zum Bauprojekt, Bauhelme und mehrgeschossige Gebäude.
Und kommt beim WBM-Neubau in der Neuen Jakobstraße zum Einsatz.
Ein Rendering eines modernen, mehrstöckigen Wohngebäudes mit holzverkleideten Fassaden und Balkonen. Das Gebäude ist von Bäumen gesäumt, im Vordergrund sind stilisierte Menschen zu sehen, die auf einem Bürgersteig gehen.
Holz ist nachwachsend, speichert CO₂ und lässt sich gut vorfertigen. Kombiniert mit anderem Material wie Beton spricht man von der Holz-Hybrid-Bauweise. Wie hier in der Neuen Jakobsstraße.

Was macht die Holz-Hybrid-Bauweise so besonders? 

1. Schneller bauen mit vorgefertigten Holzelementen

Ein großer Vorteil dieser Bauweise ist, dass die Holzelemente nicht auf der Baustelle gefertigt werden, sondern vorab in einer Werkshalle. Dort spielt das Wetter keine Rolle und Regen oder Frost bremsen die Produktion nicht aus. Auf der Baustelle selbst müssen die fertigen Elemente dann nur noch zusammengesetzt werden, ähnlich wie bei einem großen Baukasten. Das geht spürbar schneller als beim klassischen Bauen.

2. Warum sich Holz im Wohnungsbau lohnt 

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der Kohlenstoff speichert und deshalb beim ressourcenschonenden Bauen eine wichtige Rolle spielt. Zudem lassen sich Holzbauteile vielfach wiederverwenden oder recyceln. Die WBM arbeitet bei ihren Holz-Hybrid-Projekten mit B&O zusammen. Die Holzwand- und Holzfassadenelemente werden in der Produktionsstätte des Unternehmens in Frankfurt (Oder) gefertigt und anschließend zur Montage auf die Baustelle geliefert.

3. Mehr Planungssicherheit mit standardisierten Prozessen

Standardisierte Fertigungsprozesse und wiederkehrende Bauteile sorgen für verlässliche Rahmenbedingungen für die Projektumsetzung. Das erleichtert die Qualitätskontrolle und Terminplanung. Auch die Kosten sind von Anfang an besser kalkulierbar als bei individuell vor Ort gefertigten Bauteilen. 

Holz-Hybrid im WBM-Bestand: Neubau in Berlin-Mitte

Wie das in der Praxis aussieht, zeigen aktuelle WBM-Neubauprojekte in Mitte und Friedrichshain. In der Neuen Jakobstraße entsteht ein Haus mit acht Stockwerken in Holz-Hybrid mit einer Fassade aus Holz. Dort sollen 38 barrierefreie Wohnungen mit Balkon sowie zwei Gewerbeflächen entstehen. 

Das Gebäude wird nach dem Effizienzhaus-40-Standard (EH40) errichtet und benötigt damit rechnerisch nur 40 Prozent der Primärenergie eines vergleichbaren Referenzgebäudes.

Ein bisher versiegelter Parkplatz weicht dabei neuen Grünflächen. Baustart ist im September 2026. Auch in der Mollstraße und in der Melchiorstraße kommt die Holz-Hybrid-Bauweise zum Einsatz.

Modernes Bauen: Holz-Hybrid-Bauweise auf dem Vormarsch

Holz kommt immer öfter bei Berliner Neubauten zum Einsatz. Für die WBM ist Holz-Hybrid ein weiterer Baustein, um zukunftsfähigen und lebenswerten Wohnraum in Berlin zu schaffen.

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